Wasserpark Wennigsen
 
 
 
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Die Ausgangslage:

Das in den sechziger Jahren in der Gemeinde Wennigsen erbaute Freibad musste auf Grund erheblicher technischer Mängel 1998 geschlossen werden. Der geschätzte erforderliche Sanierungsaufwand für diese Einrichtung betrug rund 1,25 bis 1,75 Millionen € und konnte vor dem Hintergrund der defizitären Haushaltssituation nicht finanziert werden. Darüber hinaus stellte der jährliche Unterhaltungs- und Betriebsaufwand von rund 150.000 bis 200.000 € eine nicht mehr vertretbare haushaltsmäßige Belastung dar.

Von da her wurde nach einer Alternative gesucht, die einerseits der Bedarfssituation und der Naherholungsfunktion der Gemeinde entsprechen und andererseits sowohl im investiven als auch betrieblichen Bereich mit möglichst geringen Kosten verbunden sein sollte. Nach eingehender Diskussion bestand zwischen Rat und Verwaltung Einigkeit dahingehend, das vorhandene Freibadgelände in eine naturbelassene Freizeiteinrichtung umzubauen.

Der Verein:

Zur Kostenreduzierung und zur verwaltungsmäßigen Entlastung wurde die gesamte Anlage im Rahmen eines Überlassungs- und Betriebsführungsvertrages einem privaten Trägerverein übergeben, in dem die Gemeinde durch den Hauptverwaltungsbeamten sowie Vertreter aller Rats-Fraktionen aktiv mitarbeitet. Im Rahmen der abgeschlossenen Vereinbarung trägt der Verein sämtliche Kosten, hat allerdings auch Anspruch auf die entsprechenden Eintrittsentgelte. Die Gemeinde hat sich dem Trägerverein gegenüber vertraglich verpflichtet, mögliche Defizite bis zu einem maximalen Gesamtbetrag von 60.000 € pro Jahr zu erstatten.

Investitionskosten:

Die Gesamtkosten für das Naturerlebnisbad einschließlich Erdarbeiten, Abdichtungsarbeiten, Bekiesungen und Bepflanzung lagen bei rund 500.000 €. Unter Berücksichtigung von Eigenleistung wurde die Nettobausumme auf rund 410.000 € reduziert. Ein Großteil der Eigenleistung wurde auch durch Mitarbeiter einer vom Arbeitsamt das Objekt genehmigten Arbeitsbeschaffungsmaßnahme erbracht. Der Kostenanteil der Gemeinde Wennigsen lag bei rund 100.000 €. Der Restbetrag wurde durch Zuschüsse Dritter, u.a. durch Naherholungsmittel der Region Hannover und Landesmittel finanziert.

Weitere Fragen?: Michael Meißner

 

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